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30.04.2021: Drei Fragen an unsere Referentin Manuela Reik

Gestern hat uns Manuela Reik, Dipl.-Betriebswirtin, Business Coach und Trainerin, in einem Online-Seminar im Rahmen der Frauenwirtschaftstage, viele wertvolle Tipps und Impulse zum Thema Management – warum Frauen darĂŒber nachdenken und MĂ€nner es einfach machen gegeben. Wir haben ihr, angelehnt an unsere Mitarbeiterinnenreihe, drei Fragen gestellt:

1. Welche Eigenschaften werden eher Managern und welche Managerinnen zugeordnet?

Managern wird eher Zielstrebigkeit, ImpulsivitÀt und Machtinteresse zugeschrieben. Managerinnen hingegen wird eher Empathie, Teamintegration und Aufgabeninteresse attestiert.

2. Was können sich die Frauen von den MÀnnern abschauen?

Die „just-do-it MentalitĂ€t“: es ist JETZT der richtige Zeitpunkt! Und eine bessere Abgrenzung zwischen Fachlichem und Persönlichen.

3. Und umgekehrt: Was können MÀnner von Frauen lernen?

Neue Mitarbeiter-Generationen, z.B. Y und Z verlangen einen anderen FĂŒhrungsstil. Top-down Ansagen klappen nicht mehr. Man muss das Team integrieren.

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15.2.2021: Im GesprÀch mit Maja Iris Merz, freiberufliche Singer-Songwriterin1

Liebe Frau Merz, bitte stellen Sie sich kurz vor.
Wenn ich keine Musik produziere, male ich – wenn ich nicht male schreibe ich Gedichte und dazwischen schneide ich Musikvideos. Ich bin gebĂŒrtige Stuttgarterin. Aktuell studiere ich im Master Audiovisuelle Medien an der HdM. Dort bekomme ich die technischen Werkzeuge an die Hand um kreative Ideen direkt umsetzen zu können. Als Multiinstrumentalistin nehme ich neben meinem Gesang auch die Instrumentalteile meiner StĂŒcke auf. Vom Songwriting ĂŒber das Marketing bis zum Veröffentlichen der Musikvideos kann ich so meine Produktionen selbst erarbeiten und veröffentliche aktuell mein erstes Album. In meinem Studio kann ich meiner Leidenschaft Musikproduktion nachgehen und Texte ĂŒber das schreiben, was mich bewegt.
Wie kamen Sie auf die Idee den Song Eva, in dem es um das Thema Gleichstellung geht, zu komponieren? Was ist Ihnen dabei wichtig?
Der Gedanke zu einem Lied ĂŒber Gleichstellung spukte mir schon eine Weile im Kopf herum. Vor meinem Studium an der HdM war ich fĂŒr Maschinenbau an der Uni Stuttgart eingeschrieben, wo Frauen eine RaritĂ€t waren. Trotz sehr netter Kommilitonen wurde ich immer wieder daran erinnert, dass ich als Frau eine Ausnahmeerscheinung war.

Zum Studiengangwechsel hat mich das nicht bewegt, sondern die Aussicht auf einen technischen Beruf mit mehr kreativen Anteilen. Trotzdem hat mir die Zeit klar gemacht, dass Gleichstellung kein Thema ist, das der Vergangenheit angehört.

Die richtigen Worte fĂŒr das Lied haben mich gefunden, nachdem ich gelesen hatte, dass in der aktuellen Pandemie vor allem Frauen die Leidtragenden sind. Ich habe mir die Frage gestellt, welche Mechanismen immer noch dazu fĂŒhren, dass Frauen weniger oft in FĂŒhrungspositionen sind, weniger verdienen und folglich die sind, die dann eher im Job auf die Bremse treten, wenn zu Hause mehr Aufgaben anfallen.

Die deutsche Musikszene ist nach wie vor mÀnnerdominiert: Wie könnte mehr Gendergerechtigkeit in der Musikbranche erreicht werden?
Programme, wie „Zukunftsmusik“ vom Pop-BĂŒro, bei dem ich die letzten Monate als Mentee teilnehmen durfte sind ein wichtiger Anstoß. Newcomerinnen bekommen dabei Mentorinnen zur UnterstĂŒtzung fĂŒr den Start in die Branche. Auch Datenbanken, wie von Music Women Germany, wo Frauen in der Branche besser sichtbar und auffindbar werden, sind eine Hilfe.

Ich glaube, dass Wissen der SchlĂŒssel zur Lösung vieler Probleme ist. Gut bezahlt sind Jobs, fĂŒr die man hochqualifiziert sein muss, die wenige machen möchten, oder fĂŒr die nur wenige geeignet sind. Wer viel weiß und dadurch selbstbewusst und unabhĂ€ngig ist, ist in einer besseren Verhandlungsposition, als jemand, der Angst hat, Fragen zu stellen oder gestellt zu bekommen. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ sind technische Bereiche auch in der Musikbranche MĂ€nnerdomĂ€nen. Wem man in der Schule die Scheu vor technischen Schaltungen, Physik und Technik nimmt, der hat spĂ€ter keine Angst vor Mischpulten. Außerdem sollten Frauen spezifisch fĂŒr Gehaltsverhandlungen geschult werden. Denn wer einfach zu „nett“ ist, wird schlechter bezahlt.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in Bereichen, bei denen Tourneen in irgendeiner Form stattfinden ausbaufĂ€hig. Das GefĂŒhl, als Frau Fuß gefasst haben zu mĂŒssen, bevor man Kinder bekommt, ist in einer Branche, die ewig jung wirken möchte, definitiv prĂ€sent. Je mehr Vorbilder es fĂŒr jĂŒngere Frauen in der Branche gibt, desto geringer werden die BerĂŒhrungsĂ€ngste.

Abgesehen davon steht die Musikbranche auf den TrĂ€umen und Leidenschaften der Musikschaffenden. Mit zunehmender Wichtigkeit der Streamingdienste wird in einem demokratischen Prozess Musik immer billiger. Auch hier sehe ich die Gefahr, dass am Ende dort gespart wird, wo jetzt schon weniger verdient wird – bei den Frauen.

16.12.2020: Im GesprÀch mit der Soziologin Manuela Rukavina

© Duncan Smith

Stress ist etwas, was wir alle kennen und in der Regel nicht mögen. Was passiert denn bei Stress?
Unser Nervensystem fĂ€hrt in einen sehr eingeschrĂ€nkten Modus. Das fĂŒhrt auf der einen Seite dazu, dass wir kurz sehr leistungsstark sein können, um z.B. mal was durchzuziehen. Allerdings strengt es den Körper sehr an und unser Geist ist im Tunnel-Modus. Wir sehen nicht mehr, was links und rechts ist, wir machen immer das selbe (nĂ€mlich unsere eingefahrene Muster) und unsere Mitmenschen werden uns ziemlich egal.

Gleichzeitig ist Stress letztendlich das was passiert, wenn etwas in Gefahr ist, das mir wichtig ist. Das können meine inneren Werte, meine Mitmenschen, meine Zeit, meine Kompetenzen, meine GĂŒter, meine Gesundheit und vieles mehr sein.

Sind Frauen besonders „stressanfĂ€llig“?
Frauen sind aus meiner Sicht mit zusĂ€tzlichen Formen von Stress belastet. Die imaginĂ€re to-do-Liste haben fast ausschließlich Frauen im Kopf- sie sind meistens die Organisiererinnen in der Familie, im Team.

Gleichzeitig zeigt sich konstant und jetzt in der Pandemie verstĂ€rkt, dass Frauen mehr Rollen vereinbaren mĂŒssen als MĂ€nner- sie sind nach wie vor, diejenigen, die Beruf und Privatleben vereinbaren mĂŒssen. Ihre MĂ€nner haben es an der Stelle viel bequemer.

Was ist denn das Positive am Stress?
Er lĂ€sst uns wachsen. Ohne Stress, im Sinne von Herausforderung wĂŒrden wir uns nie weiterentwickeln. Heftige Stress-Situationen sind unschön und kosten Kraft, aber selbst bei den großen Krisen, die man erlebt hat, kann man im Nachhinein mit Abstand sagen: das hat mich verĂ€ndert, erfahrener und vielleicht auch stĂ€rker gemacht.

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19.11.2020: Im GesprÀch mit der Finanzberaterin Dr. Verena Stephan

Warum ist es so wichtig, dass Frauen sich frĂŒhzeitig mit der Altersvorsorge beschĂ€ftigen?
Viele Frauen fĂŒhren 20 Jahre oder mehr den Haushalt, kĂŒmmern sich um die Kinder oder auch die Eltern und vergessen, mit den Partnern oder EhemĂ€nnern ĂŒber ihre eigene finanzielle Absicherung zu sprechen. Die meisten Frauen fangen dadurch leider erst mit Mitte bis Ende 30 an, sich um ihre Altersvorsorge zu kĂŒmmern. Die Folge ist, dass sie nicht nur viele Jahre verpassen, in denen ihr Erspartes wachsen könnte, sondern sie mĂŒssen außerdem monatlich viel höhere BeitrĂ€ge aufbringen, um Ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Um dies zu vermeiden, ist es unerlĂ€sslich, möglichst frĂŒh damit anzufangen, sich mit der eigenen Altersvorsorge zu beschĂ€ftigen.
Unsere Lebenserwartung ist so hoch wie noch nie: Wie kann finanzielle Freiheit auch in hohem Alter ermöglicht werden?
Steigende Lebenserwartung, historisch niedrige Zinsen sowie die Inflation sind die grundlegenden Einflussfaktoren fĂŒr die Gestaltung der Altersvorsorge. Eine frĂŒhzeitige BeschĂ€ftigung mit den eigenen Finanzen ermöglicht finanzielle Freiheiten – auch im hohen Alter. Wichtig ist dabei natĂŒrlich, dass die Investitionen der eigenen Risikoneigung entsprechen sowie auf die eigenen Ziele abgestimmt sind. Die moderne Altersvorsorge stellt dabei eine Mixtur von Rentenversicherungen – fĂŒr die lebenslange Versorgung – und individueller Geldanlage – fĂŒr die FlexibilitĂ€t – dar. Dabei sollten sowohl Versicherungen, als auch freie Geldanlagen zu einem selbst passen und gleichzeitig so flexibel wie möglich sein, um auf die VerĂ€nderungen des Lebens auch in der Einzahlphase gewappnet zu sein.
Viele Frauen mit Kindern arbeiten in Teilzeit. Wie wirkt sich dies auf die Rente aus? Und wie kann ein fairer Ausgleich unter Paaren fĂŒr die Sorgearbeit zustande kommen?
Teilzeit ist sinnvoll, solange die Kinder klein sind. Viele MĂŒtter sind aber auch dann noch in Teilzeit, wenn die Kinder Ă€lter und selbstĂ€ndiger sind. Und damit laufen sie in die Armutsfalle, sofern nicht ein Ausgleich ĂŒber das Haushaltseinkommen stattfindet.

Bleibt eine Frau beispielsweise nur drei Jahre wegen der Kinder zu Hause und arbeitet dann zehn Jahre in Teilzeit, verliert sie spĂ€ter – ganz grob gerechnet – ca. 300 Euro pro Monat an gesetzlicher Rente.

Im Jahr 2015 betrug die gesetzliche Rente bei ca. 70 Prozent aller Rentnerinnen in Deutschland weniger als Hartz IV. Damit solche LĂŒcken gar nicht erst entstehen, sollten die AusfĂ€lle durch Kinderbetreuung und Teilzeit direkt ausgeglichen werden. Sprich: Ein Teil des Familieneinkommens wird in die private Altersvorsorge der Frau eingezahlt – oder natĂŒrlich auch des Mannes, wenn die Frau Hauptverdienerin ist. Doch um welche BetrĂ€ge geht es da? Das hĂ€ngt natĂŒrlich stark vom jeweiligen Einkommen ab. Ganz pauschal kann gesagt werden, dass 10 bis 15 Prozent des Nettoeinkommens in die private Vorsorge fließen sollten. Hinzu kommen die BetrĂ€ge, die bei der gesetzlichen Rente verloren werden. Dieser Betrag kann leicht selbst ausgerechnet werden oder auch bei der gesetzlichen Rentenversicherung erfragt werden.

Solche BetrĂ€ge haben viele junge Familien vielleicht nicht auf der Seite. In diesen FĂ€llen sollte zumindest dafĂŒr gesorgt werden, dass abwechselnd in die private Altersvorsorge eingezahlt wird. Also ein paar Jahre fĂŒr die Frau, ein paar Jahre fĂŒr den Mann. Der jeweils andere Vertrag ruht solange. Wichtig ist einfach, dass am Ende nicht der eine mit einer ausreichenden Rente dasteht und der andere fast nichts hat. SpĂ€testens wenn ein Kind da ist und zusammen ĂŒberlegt wird, wie Arbeits- und Familienzeiten aufgeteilt werden, sollten auch die Finanzen geregelt werden.

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18.11.2020: Im GesprÀch mit der Marketing- und PR-Beraterin Silke Rommel

Welche Vorteile bringt die Nutzung sozialer Medien im beruflichen Kontext?
Aus meiner Erfahrung ist es dadurch möglich einzelne Zielgruppen ganz gezielt zu erreichen, in den Austausch zu gehen und auch seinen eigenen Expertinnenstatus zu bestimmten Themen auf- und auszubauen. NatĂŒrlich gibt es in den sozialen Medien auch keine regionalen Grenzen. Somit kann ich bspw. viel leichter auch Menschen außerhalb meines klassischen „Kilometer-GĂŒrtels“ virtuell begegnen und Kontakte knĂŒpfen.
Wie kann ich meine Sichtbarkeit verbessern?
Im ersten Schritt sollte ich mir ĂŒberlegen, auf welchen KanĂ€len sich diejenigen bei denen ich sichtbar werden möchte, antreffe. Wichtig ist auch zu ĂŒberlegen, wie kann ich diesen Personen Mehrwert schaffen, damit sie ĂŒberhaupt interessiert sind, sich mit mir zu vernetzen bzw. meinen Profilen zu folgen.
Welchen Einfluss hat die Corona-Pandemie auf die Nutzung sozialer Medien?
Dadurch, dass reale persönliche Begegnungen auch im beruflichen Umfeld aktuell drastisch reduziert sind, glaube ich dass wir verstÀrkt auf den Sozialen Medien und Netzwerkplattformen aktiv sind, um uns auszutauschen und zumindest auch im virtuellen Kontakt zu bleiben.

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29.10.2020: Unsere Kollegin Kornelia Klier stellt sich vor

Im Juni haben wir mit der Vorstellung unserer Kolleginnen begonnen und sehr gute Resonanz erhalten. Kornelia Klier, Beraterin und Coach im Projekt Forum Frauen, setzt die Interviewreihe fort und beschreibt vor welchen Herausforderungen viele Ihrer Klientinnen durch die Corona-Pandemie stehen.

  1. FĂŒr was bist du bei BeFF bzw. in der Kontaktstelle Frau und Beruf zustĂ€ndig?

Ich bin als Beraterin und Coach im FORUM FRAUEN tĂ€tig. Dieses Projekt fĂŒr Frauen wird im Auftrag des Jobcenters Stuttgart durchgefĂŒhrt und hat die berufliche Weiterentwicklung und Integration der Teilnehmerinnen in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zum Ziel. Im „Sprungbrett“ begleite und unterstĂŒtze ich die Frauen bei allen Themen rund um die BerufseinmĂŒndung und Arbeitsaufnahme. FĂŒr manche Frauen stellen sich aber vor BeschĂ€ftigungsaufnahme andere, individuelle HĂŒrden dar, die einer UnterstĂŒtzung und Lösung bedĂŒrfen: Das beginnt mit fehlenden KiTa-PlĂ€tzen, Wohnungssuche, KlĂ€rung der finanziellen Lage oder aber einfach verlorengegangene oder fehlende Bewerbungsunterlagen, die wiederbeschafft werden mĂŒssen.

  1. Was gefĂ€llt dir besonders gut an deiner Arbeit? Was gibt dir das GefĂŒhl hier richtig zu sein?

Mir gefĂ€llt, dass ich sehr individuell mit den Teilnehmerinnen arbeiten kann. Es geht nicht um die Umsetzung von Standard-Lösungen, sondern um die Entwicklung und Umsetzung einer passgenauen, individuellen Strategie fĂŒr die Situation der jeweiligen Teilnehmerin. So ist es möglich, die Frauen darin zu unterstĂŒtzen, ihre eigenen Ziele zu verwirklichen oder aber auch klar zu sehen, dass manche Ziele unrealistisch und nicht erreichbar sind. Es ist fĂŒr mich eine sinnvolle und sehr befriedigende Arbeit, weil die Teilnehmerinnen eine echte Chance erhalten eine tragfĂ€hige berufliche Perspektive zu entwickeln und umzusetzen.

  1. Wie erlebst du deine Arbeit in Zeiten von Corona? Was hat sich verÀndert?

Corona hat alles verĂ€ndert und vieles klar auf den Punkt gebracht. Viele Teilnehmerinnen haben ihre Arbeit verloren. Nicht, weil keine Arbeit mehr da war – sondern weil durch die Schließung von Schulen und KiTa‘s die Kinderbetreuung ausgefallen ist. Eine verlĂ€ssliche Kinderbetreuung ist eine grundlegende Voraussetzung, um am Arbeitsmarkt teilzuhaben. Durch Corona hat sich unsere Arbeitsweise sehr verĂ€ndert. Wir können keine großen Gruppenveranstaltungen mit allen Teilnehmerinnen mehr durchfĂŒhren, sondern arbeiten jetzt mit kleinen Gruppen und mit EinzelgesprĂ€chen. Wir haben einen riesigen Sprung zur digitalen Arbeitsweise gemacht und fĂŒhren Gruppenangebote und Einzelcoachings per Zoom durch. Das bedeutet auch ein neues Lernen fĂŒr die Teilnehmerinnen. Leider besitzen nur wenige Teilnehmerinnen die erforderlichen technischen Voraussetzungen (Laptop und W-Lan) dafĂŒr.

 

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22.10.2020: Drei Fragen an unsere Referentin Linda Jarosch

Die Buchautorin und Referentin Linda Jarosch hat letzte Woche im Rahmen der Frauenwirtschaftstage im Businesshaus Göppingen einen tollen Input zum Thema Weite im Berufs- und Privatleben gegeben. Wir haben bei Frau Jarosch nachgefragt, was uns einengt und wodurch wir Weite gewinnen können:

Orban, Tamara; Jarosch, Linda; Kumpf, Christine (von links nach rechts)

3. Wodurch werden wir im beruflichen Kontext eingeengt?                            

Wenn die Arbeitsgestaltung sich sehr an mÀnnlichen geprÀgten Strukturen orientiert und wir uns dem ungefragt anpassen. Wenn wir uns von schwierigen Mitmenschen so besetzen lassen, dass wir die Freude an der Arbeit verlieren

2. Wie können wir mehr Weite gewinnen?     

Indem wir uns klarmachen, dass wir wĂ€hlen können, was wir zulassen, was wir denken, wie wir handeln wollen. Indem wir uns in Konfliktsituationen sagen: „Ich bin der weite Mensch“. Dann werden wir es in diesem Moment und handeln auch so.

3. Und wie können wir der Selbstliebe auf die SprĂŒnge helfen?   

Indem wir uns zum Beispiel weniger beurteilen, wenn wir Fehler machen, sondern annehmen, dass es jetzt so ist. Fehler sind menschlich, sie nehmen uns nichts von unserem Wert. Wir brauchen mehr Milde fĂŒr uns und weniger Strenge. Das macht uns warmherziger uns selbst gegenĂŒber.

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 20.10.2020: Drei Fragen an unsere Referentin Regina Schulz

Letzten Freitag hat Regina Schulz (Unternehmensberaterin, Coach und Trainerin) Unternehmerinnen und solche, die es werden wollen in einem Online-Vortrag im Rahmen der Frauenwirtschaftstage die Essenz strategischen Netzwerkens erlÀutert. Im Kurzinterview mit ihr wird deutlich warum netzwerken mehr als liken ist.

1. Warum ist Netzwerken fĂŒr Unternehmerinnen so wichtig?

Als EinzelkĂ€mpferin stehen wir im Business auf verlorenem Posten. Wir brauchen Expertinnen, Empfehlerinnen, Ratgeberinnen und Feedback-Geberinnen. Und Frauen mĂŒssen strategisch ĂŒberlegen: welche Fachfrauen brauche ich, wer kann mich persönlich/fachlich verstĂ€rken, wie können meine Kontakte mir TĂŒren öffnen?

Dann entstehen erfolgreiche Marktfreundschaften.

2. Was macht gutes Netzwerken aus?

Erfolgreiches Netzwerken basiert auf Gegenseitigkeit. Nur wer etwas gibt, ist in einer guten Position, etwas zurĂŒckzubekommen. Ein Netzwerk funktioniert in der Regel nur dann gut, wenn es allen Beteiligten etwas nĂŒtzt. Die erfolgreichen Mitglieder mĂŒssen dort ebenso etwas mitnehmen können, wie die, die noch am Anfang ihrer Karriere oder ihrer SelbstĂ€ndigkeit stehen.

3. Was möchten Sie zukĂŒnftigen Unternehmerinnen ans Herz legen?

Social Media ist fĂŒr GrĂŒnderinnen und SelbstĂ€ndige ein wichtiges Marketing-Instrument. Fakt ist jedoch: die besten AuftrĂ€ge erhĂ€lt man nur auf Empfehlung oder weil man sich kennt. Und deshalb ist es wichtig, sich im echten Leben zu begegnen, sich auf Veranstaltungen blicken zu lassen, miteinander zu reden und im GesprĂ€ch zu bleiben. Engagement zĂ€hlt, nicht Klicks. Der Klick ist ein flĂŒchtiger Erfolg.

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21.9.2020: Unsere Kollegin Renate Blacha stellt sich vor

Heute stellen wir unsere Kollegin Renate Blacha vor. Sie ist bei uns fĂŒr die Verwaltung, Buchhaltung und das Veranstaltungsmanagement zustĂ€ndig. Mit der Interviewreihe möchten wir einen Einblick in die vielfĂ€ltigen Aufgaben des Vereins BeFF und der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart, Region Stuttgart geben.

  1. FĂŒr was bist du bei BeFF bzw. in der Kontaktstelle Frau und Beruf zustĂ€ndig?

Alles was mit Verwaltung zu tun hat: Angefangen bei der Personalverwaltung ĂŒber die Buchhaltung bis hin zu ZuwendungsantrĂ€gen und Verwendungsnachweisen gegenĂŒber den Zuschussgebern. Außerdem kĂŒmmere ich mich um die Anmeldung von Workshops und Programmen und bin Ansprechpartnerin bei EDV-Problemen.

  1. Was gefĂ€llt dir besonders gut an deiner Arbeit? Was gibt dir das GefĂŒhl hier richtig zu sein?

Die interessante und vielseitige Arbeit, die WertschÀtzung und die netten Kolleginnen. Es wird nie langweilig!

  1. Wie erlebst du deine Arbeit in Zeiten von Corona? Was hat sich verÀndert?

Herausfordernd. Ich musste mich in die Abrechnung von Kurzarbeitergeld einarbeiten, mich mit QuarantÀne und Arbeitsrecht beschÀftigen und Home-Office-ArbeitsplÀtze organisieren. Zwischendrin wurde es doch etwas ruhiger, und ich bin zu Aufgaben gekommen, die ich immer vor mir herschiebe.

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3.9.2020: Unsere Kollegin Viola Oess stellt sich vor

Heute stellen wir unsere Kollegin Viola Oess vor. Sie arbeitet als Bezugscoachin in unserem Kooperationsprojekt FORUM FRAUEN. Mit der Interviewreihe möchten wir einen Einblick in die vielfÀltigen Aufgaben des Vereins BeFF und der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart, Region Stuttgart geben.

  1. FĂŒr was bist du bei BeFF bzw. in der Kontaktstelle Frau und Beruf zustĂ€ndig?

Ich bin als Bezugscoachin in der Clearingstelle des Kooperationsprojektes FORUM FRAUEN tĂ€tig. Dieses wird im Auftrag des Job Centers Stuttgart und in Kooperation mit vier weiteren TrĂ€gerinnen durchgefĂŒhrt. Ziel ist es, Frauen im ALG II bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung und der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstĂŒtzen. In der Clearingstelle fĂŒhren wir die ErstgesprĂ€che mit den Frauen und entscheiden welches der fĂŒnf Projekte am besten zu ihrer Lebenssituation passt. Die Koordination, Planung und Steuerung des Maßnahmeverlaufs gehört ebenfalls zu meinen Aufgaben.

  1. Was gefĂ€llt dir besonders gut an deiner Arbeit? Was gibt dir das GefĂŒhl hier richtig zu sein?

Es gefĂ€llt mir, dass ich hier Frauen unterstĂŒtzen kann, die eine besondere Lebenssituation zu bewĂ€ltigen haben. Die SchicksalsschlĂ€ge und UmstĂ€nde, die dazu fĂŒhren, dass eine Frau hier sitzt, sind meist sehr bewegend. Frauen in diesen Situationen begleiten und stĂ€rken zu können ist fĂŒr mich eine Herzensangelegenheit!    Immer wieder bin ich berĂŒhrt und beeindruckt davon, was fĂŒr starke Frauen vor mir sitzen und was sie im Leben geleistet und getragen haben. HĂ€ufig beschreiben die Frauen ein großes GefĂŒhl von Schwere und Aussichtslosigkeit und ich weiß, dass ich hier richtig bin, wenn die Frau das BĂŒro mit einem kleinen Leuchten in den Augen verlĂ€sst und sich bedankt. DafĂŒr, dass ihr zugehört und sie gesehen wurde und sie vielleicht wieder etwas nĂ€her an ihre StĂ€rken und Ressourcen gekommen ist, die sie verloren geglaubt hat.

  1. Wie erlebst du deine Arbeit in Zeiten von Corona? Was hat sich verÀndert?

Die Corona-Zeit hat sehr viel verĂ€ndert. Weniger fĂŒr unsere Arbeit hier in der Clearingstelle, als fĂŒr die Frauen. Ich stelle fest, dass sich der Alltag fĂŒr die Teilnehmerinnen stark verĂ€ndert hat und die Frauen und den Familienalltag nachhaltig prĂ€gt. Die Frauen sind sehr belastet durch die fehlende Beschulung/Kinderbetreuung und die allgemeine Unsicherheit. Nicht wenige Frauen, die gerade den Schritt in den Arbeitsmarkt geschafft haben und eine Arbeit gefunden haben, die mit der Kinderbetreuung kompatibel ist, sind direkt wieder arbeitslos geworden. Dies ist sehr frustrierend und fĂŒhrte bei einigen Frauen zu großer Verzweiflung. Ebenfalls ist sehr deutlich, dass Corona besonders die Familien trifft, die schon benachteiligt sind. Vielen Familien fehlten die Mittel zum Homeschooling der Kinder (Laptop, W-Lan, Drucker) und der Unterricht konnte beispielweise nur mit dem Smartphone gefĂŒhrt werden. Voraussetzungen unter denen Lernen nicht möglich ist. Die Kinder verlieren den Anschluss in der Schule und es entsteht ein großer Druck.

Wir mĂŒssen hier allgemein flexibler sein, individuelle Lösungen finden und auch einfach damit umgehen, dass vieles nicht planbar und vorhersehbar ist.

Hier finden Sie die Kontaktmöglichkeiten zu unserem Team: https://www.beff-frauundberuf.de/mitarbeiterinnen/

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2.9.2020: Mentees und Mentorinnen gesucht

Mit dem Mentorinnen-Programm unterstĂŒtzen wir die Integration von Frauen mit Migrationserfahrung in den baden-wĂŒrttembergischen Arbeitsmarkt.

Als Mentee können sich Frauen mit Migrationshintergrund bewerben, die arbeitssuchend sind, Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt und eine berufliche Qualifikation haben.

Als Mentorin suchen wir Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, die mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in Deutschland gesammelt haben. Sie geben der Mentee Hilfestellungen und RatschlÀge und vermitteln Kontakte.

Wir haben unsere Mentees gefragt, was Ihnen besonders am Programm gefallen hat:

„Jetzt habe ich eine Arbeit und ich habe mehr Selbstbewusstsein. Ich liebe dieses Programm! Danke!“

„Selbstbewusstsein – ich konnte mich besser fĂŒr die GesprĂ€che und Bewerbungen vorbereiten.“

Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich per E-Mail: info@nullbeff-frauundberuf.de oder telefonisch unter: 0711/263457-0.

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20.8.2020: Unsere Kollegin Inge Bölz stellt sich vor
In unserer Interviewreihe stellen wir heute unsere Kollegin Inge Bölz vor. Sie ist unsere langjĂ€hrige Ansprechpartnerin fĂŒr Frauen, die sich mit der beruflichen SelbststĂ€ndigkeit beschĂ€ftigen. Mit der Interviewreihe möchten wir einen Einblick in die vielfĂ€ltigen Aufgaben des Vereins BeFF und der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart, Region Stuttgart geben.

  1. FĂŒr was bist du bei BeFF bzw. in der Kontaktstelle Frau und Beruf zustĂ€ndig?

FĂŒr Beratung und Coaching bei allen beruflichen Fragestellungen, ein Schwerpunkt ist das Thema GrĂŒndung und SelbststĂ€ndigkeit. Hier bin ich auch fĂŒr verschiedene Veranstaltungen zustĂ€ndig, bei denen viele in Kooperation durchgefĂŒhrt werden, wie z.B. der GrĂŒnderinnentag bei der IHK Region Stuttgart.

  1. Was gefĂ€llt dir besonders gut an deiner Arbeit? Was gibt dir das GefĂŒhl hier richtig zu sein?

Besonders gefĂ€llt mir, dass wir in der Beratung und im Coaching gedanklich Fenster und TĂŒren öffnen. Den Frauen wichtige Informationen fĂŒr ihre weiteren beruflichen Schritte geben, und sie darin bestĂ€rken zu erkennen, was sie alles können und wie sie dies in Zukunft erfolgreich einsetzen.
Die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Trainerinnen macht vieles erst möglich und schafft den Raum fĂŒr neue Ideen und deren Umsetzung und ist Vernetzung im besten Sinne.

  1. Wie erlebst du deine Arbeit in Zeiten von Corona? Was hat sich verÀndert?

Teilweise ist es fĂŒr mich eine Mischung aus Vollbremsung und Vollgas. So mussten einige Veranstaltungen abgesagt werden, die – auch langfristig relevante – Umstellung bzw. Erweiterung in Richtung digitaler Kommunikation und Organisation ist aufregend und anstrengend.
Bei den GrĂŒnderinnen und SelbststĂ€ndigen wirkt sich Corona ganz unterschiedlich aus, von der Vollbremsung (z.B.bei Angeboten mit direktem, persönlichen Kontakt) bis hin zum Vollgas (z.B. bei Angeboten im Bereich Online-Marketing). Die geringe Planbarkeit fordert und fördert den experimentellen Umgang  mit der jeweiligen unternehmerischer Situation.

Die VerÀnderungen auf dem Arbeitsmarkt sind und bleiben gravierend, umso wichtiger ist die mutige, starke und auch durch Netzwerken und Weiterbildung gestÀrkte Positionierung der Frauen.

Hier finden Sie die Kontaktmöglichkeiten zu unserem Team: https://www.beff-frauundberuf.de/mitarbeiterinnen/

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4.8.2020: Unsere Kollegin Marlene Marquart stellt sich vor

In unserer Interviewreihe stellen wir heute unsere Kollegin Marlene Marquart vor. Sie ist fĂŒr die Maßnahme „Sprungbrett-Chancen nutzen“ des FORUM FRAUEN zustĂ€ndig. Mit der Interviewreihe möchten wir einen Einblick in die vielfĂ€ltigen Aufgaben des Vereins BeFF und der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart, Region Stuttgart geben.

  1. FĂŒr was bist du bei BeFF bzw. in der Kontaktstelle Frau und Beruf zustĂ€ndig?

Ich bin fĂŒr die Maßnahme „Sprungbrett-Chancen nutzen“ des FORUM FRAUEN zustĂ€ndig. Frauen, die im Bezug von Arbeitslosengeld II sind, werden bei der Suche nach Arbeit oder Ausbildung unterstĂŒtzt. Angeboten werden Einzelcoachings und Gruppencoachings. Bei den Einzelcoachings geht es darum, mit den Frauen ihre beruflichen Erfahrungen, StĂ€rken und Interessen zu besprechen und eine realistische Berufswegplanung zu machen. Oft muss den Frauen auch bei psychosozialen Problemlagen geholfen werden, damit sie den Kopf frei haben, um ihre berufliche Zukunft in Angriff zu nehmen. Zu meiner Arbeit gehören auch Gruppenangebote. Hier geht es vor allem um Bewerbungsthemen wie „Professionelle Bewerbungsunterlagen“, „PrĂ€sentation im VorstellungsgesprĂ€ch“ oder „Orientierung am Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt“. Aber auch der gegenseitige Austausch spielt beim Gruppencoaching eine wichtige Rolle.

  1. Was gefĂ€llt dir besonders gut an deiner Arbeit? Was gibt dir das GefĂŒhl hier richtig zu sein?

Keine Frau ist wie die andere. Die Biografien und Persönlichkeiten meiner Kursteilnehmerinnen sind unglaublich vielfĂ€ltig. Man muss nach sehr individuellen Lösungen suchen und das macht meine Arbeit anspruchsvoll und spannend. Außerdem gefĂ€llt mir, dass ich bei BeFF meine Ideen einbringen und mitentscheiden kann, wie die Maßnahme gestaltet wird. Auch im Team fĂŒhle ich mich sehr wohl. Die Kolleginnen haben die verschiedensten beruflichen HintergrĂŒnde und das ist sehr bereichernd.

  1. Wie erlebst du deine Arbeit in Zeiten von Corona? Was hat sich verÀndert?

WĂ€hrend der Corona-Hochphase hat das FORUM FRAUEN vorĂŒbergehend pausiert. Wir haben die Kursteilnehmerinnen trotzdem telefonisch und ĂŒber Video-Konferenz weiter begleitet, was ich sehr wichtig fand. Dadurch wurde auch der Wiedereinstieg nach Ende der Zwangspause erleichtert.

Bei BeFF hat sich durch Corona vieles digitalisiert. Teambesprechungen ĂŒber Video-Konferenzen sind zur Gewohnheit geworden und auch mit meinen Teilnehmerinnen habe ich Einzel- und Gruppencoachings per Video-Tool durchgefĂŒhrt.

Allerdings sind in meinem Kurs auch viele Frauen, die noch wenig Deutsch sprechen. Die reale Begegnung und das Kommunizieren ĂŒber Mimik und Gestik spielen eine wichtige Rolle, damit Beratungsthemen tatsĂ€chlich verstanden werden. Auch wĂŒnschen sich viele den Austausch mit Frauen in Ă€hnlicher Lebenssituation. Daher bin ich froh, dass wir jetzt neben den Einzelcoachings auch wieder Gruppenangebote in Kleingruppen vor Ort durchfĂŒhren – selbstverstĂ€ndlich unter Beachtung der erforderlichen Hygieneregelungen.

Hier finden Sie die Kontaktmöglichkeiten zu unserem Team: https://www.beff-frauundberuf.de/mitarbeiterinnen/

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23.7.2020: Unsere Kollegin Christa Gebhard stellt sich vor

In unserer Interviewreihe stellen wir heute unsere Kollegin Christa Gebhard vor. Sie ist bei uns fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit und die Koordination des Jahresprogramms zustĂ€ndig. Mit der Interviewreihe möchten wir einen Einblick in die vielfĂ€ltigen Aufgaben des Vereins BeFF und der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart, Region Stuttgart geben.

  1. FĂŒr was bist du bei BeFF bzw. in der Kontaktstelle Frau und Beruf zustĂ€ndig?

Ich bin fĂŒr’s Texten, Posten, Formatieren und Redigieren zustĂ€ndig. Kurzum die Öffentlichkeitsarbeit. Bei mir laufen alle FĂ€den zusammen, die es gilt nach außen zu tragen: Veranstaltungen, Einblicke in die TĂ€tigkeiten des Vereins BeFF und der Kontaktstelle Frau und Beruf und unsere Programme, wie beispielsweise „Mit Coaching zum Erfolg“ oder „Neustart fĂŒr Frauen ab 45“.

  1. Was gefĂ€llt dir besonders gut an deiner Arbeit? Was gibt dir das GefĂŒhl hier richtig zu sein?

Besonders gut gefĂ€llt mir der Freiraum, der mir hier gegeben wird. Zum einen der Gestaltungsspielraum neue Ideen einzubringen sowie meine KreativitĂ€t fließen zu lassen und zum anderen die Möglichkeit Beruf und meine beiden Kinder gut zu vereinbaren. Ich bin die neueste und jĂŒngste Mitarbeiterin im Team und finde es total spannend in einem reinen Frauenteam zu arbeiten 😊.

  1. Wie erlebst du deine Arbeit in Zeiten von Corona? Was hat sich verÀndert?

Alles ist digitaler. Unsere Veranstaltungen finden vermehrt online statt, Teammeetings wurden und werden grĂ¶ĂŸtenteils virtuell abgehalten, Beratungen können per Video erfolgen. Seit April sind wir auf Facebook und XING prĂ€sent und arbeiten stetig daran unsere Sichtbarkeit nach außen zu verbessern. Nichtsdestotrotz ist es schön seit Kurzem wieder die Möglichkeit zu haben sich mit den Kolleginnen live und in 3D auszutauschen.

Hier finden Sie die Kontaktmöglichkeiten zu unserem Team: https://www.beff-frauundberuf.de/mitarbeiterinnen/

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22.7.2020: Vier Tipps zum Umgang mit Emotionen im Berufsalltag

In einem tollen, kompakten Online-Seminar hat Referentin Manuela Reik uns am Montag einen tiefen Einblick in die Bedeutung der Emotionalen Intelligenz gegeben.
FĂŒr den Umgang mit Emotionen im GeschĂ€ftsleben hat sie vier Tipps fĂŒr uns zusammengefasst, die sich leichter anhören als sie oftmals umzusetzen sind.
‱ Erkennen Sie an, dass Emotionen ein wesentlicher Bestandteil von uns sind
‱ Befassen Sie sich mit Ihren Emotionen und kennen Sie Ihre Trigger.
‱ Antworten Sie nicht oder treffen Entscheidungen, wenn Sie wĂŒtend sind.
‱ Gehen Sie respektvoll mit Ihrem GegenĂŒber um.

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9.7.2020: ⏯ Dein Mittags-Impuls: Die Macht der GefĂŒhle – meistere sie im Berufsalltag

FĂŒr all diejenigen die nicht an unserem ersten Online-Impuls teilnehmen konnten gibt es diesen nun zum nachschauen- und hören. Viel Spaß dabei!

Dein Mittags-Impuls: Die Macht der GefĂŒhle – meistere sie im Berufsalltag

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9.7.2020: Unsere Kollegin Sandra Weber stellt sich vor

In unserer neuen Interviewreihe stellen wir heute unsere Kollegin Sandra Weber vor. Sie ist bei uns fĂŒr die berufliche Beratung und Begleitung wĂ€hrend der Elternzeit fĂŒr Frauen mit Kind(ern) unter drei Jahren zustĂ€ndig. Mit der Interviewreihe möchten wir einen Einblick in die vielfĂ€ltigen Aufgaben des Vereins BeFF und der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart, Region Stuttgart geben.

  1. FĂŒr was bist du bei BeFF bzw. in der Kontaktstelle Frau und Beruf zustĂ€ndig?

Ich bin fĂŒr das FORUM FRAUEN zustĂ€ndig. Speziell bin ich fĂŒr das Projekt Ziel 1 „Elternzeit  –  und dann?“ verantwortlich. In dem Projekt geht es um die berufliche Beratung wĂ€hrend der Elternzeit. Im Vordergrund stehen die Berufswegeplanung und Vorbereitung auf den beruflichen (Wieder-) Einstieg, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Entwicklung beruflicher Perspektiven auf der Basis persönlicher Kenntnisse und Interessen. Neben der beruflichen Integration geht es aber auch um die soziale Integration der Frauen. Zum Beispiel durch UnterstĂŒtzung bei der Wohnungssuche oder bei dem Miteinbeziehen weiterer Hilfesysteme, wie die Schuldenberatung, dem Jugendamt oder psychotherapeutischen Beratungsstellen.

  1. Was gefĂ€llt dir besonders gut an deiner Arbeit? Was gibt dir das GefĂŒhl hier richtig zu sein?

Die DiversitÀt der Teilnehmerinnen und die damit verbundenen unterschiedlichen beruflichen und alltÀglichen Herausforderungen, denen sich die Frauen stellen. Viele sind alleinerziehend und oder haben einen Migrationshintergrund. Dies scheint in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Stigma zu sein, leider. Um so wichtiger und eben auch an meiner Arbeit bereichernd ist die StÀrkung der Frauen und miterleben zu können, wie sie sich motivieren und mit der Zeit immer selbstbewusster werden.

  1. Wie erlebst du deine Arbeit in Zeiten von Corona? Was hat sich verÀndert?

Schwierige Sache! Ich erlebe, dass meine Teilnehmerinnen oftmals sehr alleingelassen sind. Bei vielen stagniert die Suche nach einem Betreuungsplatz fĂŒr ihr Kind und somit auch die Chancen auf einen Arbeitsplatz. Vor allem meine Alleinerziehenden, sind hier sehr am kĂ€mpfen. Vieles, was vor Corona erarbeitet wurde, wurde durch den Lockdown und das damit verbundene Aussetzen der Maßnahme hinfĂ€llig.  Es ist nun erneut wichtig zu motivieren, zu stabilisieren und eben alles zu mobilisieren, damit wieder eine positive Denkstruktur bei den Frauen entstehen kann, sie sich wieder gestĂ€rkt fĂŒhlen und fĂŒr sich eine bessere Zukunftsperspektive sehen.

Hier finden Sie die Kontaktmöglichkeiten zu unserem Team: https://www.beff-frauundberuf.de/mitarbeiterinnen/

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26.6.2020: Unsere Kollegin Ingrid MĂŒnzer stellt sich vor

Zwei Mal im Monat stellen wir mit unserer neuen Interviewreihe eine Mitarbeiterin vor um einen Einblick in die vielfÀltigen Aufgaben des Vereins BeFF und der Kontaktstelle Frau und Beruf zu geben.

1. FĂŒr was bist du bei BeFF bzw. in der Kontaktstelle Frau und Beruf zustĂ€ndig?

Ich berate und coache Frauen in allen beruflichen Fragestellungen, betreue Projekte wie beispielsweise das Mentorinnen-Programm fĂŒr Migrantinnen und fĂŒhre Gruppencoachings und Workshops durch.

2. Was gefĂ€llt dir besonders gut an deiner Arbeit? Was gibt dir das GefĂŒhl hier richtig zu sein?

Es ist der Mix! Die Kundinnen dabei zu begleiten, ihre StĂ€rken und FĂ€higkeiten sichtbar zu machen, ihr Profil zu schĂ€rfen und neue Perspektiven zu entwickeln. Die Frauen mit vielfĂ€ltigem kulturellem und beruflichem Background im Mentorinnen-Programm dabei zu unterstĂŒtzen, auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Erfolgsgeschichten, Dankesbriefe, -blumen und -sĂŒĂŸigkeiten 😊. Und ich freue mich jeden Morgen auf meine lieben Kolleginnen. Ehrlich!

3. Wie erlebst du deine Arbeit in Zeiten von Corona? Was hat sich verÀndert?

Sehr digital! Wir haben von heute auf morgen auf digitale Medien umgestellt, um unsere Kundinnen auch in der Corona-Zeit umfassend zu beraten und zu betreuen. Das kam so gut an, dass wir Online-Beratungen, -Seminare und -Workshops auch nach den Corona-EinschrĂ€nkungen anbieten werden. Nichtsdestotrotz bin ich sehr froh, dass wir Beratungen und Kleingruppenformate wieder in ganz persönlicher AtmosphĂ€re bei uns durchfĂŒhren können.

Hier finden Sie die Kontaktmöglichkeiten zu unserem Team: https://www.beff-frauundberuf.de/mitarbeiterinnen/

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3.6.2020: VerÀnderung von Frauen-Karrieren durch Corona

⏯ Zum reinhören: Ein interessantes Interview mit Jutta Allmendinger, PrĂ€sidentin Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung, zur VerĂ€nderung von Frauen-Karrieren durch Corona.

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/allmendinger-corona-drueckt-frauen-karrieren-100.html

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26.5.2020: Gleichberechtigung statt Blumen

„Wir wollen keine Blumen.
Wir wollen gleiche Rechte.
Es muss möglich sein,
auch in der Krise
Frauenrechte zu stĂ€rken.“

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19.5.2020: RĂŒckblick zum Online-Workshop „ProfilCheck: Professionalisieren Sie  Ihr XING/LinkedInProfil“

Im Vertiefungsworkshop zum Thema Social Media mit der Marketing- und PR-Beraterin und Netzwerkerin Silke Rommel nutzten die Teilnehmerinnen die Chance, ein individuelles Feedback und vielfĂ€ltige Anregungen zu ihrem eigenen XING- oder LinkedIn-Profil zu erhalten. Vielen Dank fĂŒr eure Offenheit und die vielen Impulse, die ihr euch gegenseitig gegeben habt!

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14.5.2020: Im Live-Video Chat mit StaatssekretĂ€rin Katrin SchĂŒtz haben wir unsere neuen Kontaktstellen-Masken eingeweiht – damit wir Sie so bald wie möglich wieder persönlich und vor Ort beraten können. 

StaatssekretĂ€rin Katrin SchĂŒtz hat sich mit den Kontaktstellen Frau und Beruf ĂŒber die Situation von Frauen in der Corona-Krise ausgetauscht. Wir unterstĂŒtzen Frauen auch jetzt zu beruflichen Fragen mit zahlreichen Online-Angeboten und kĂŒnftig auch wieder durch persönliche Beratung mit Maske.

Wir sind startklar – Sie auch?

#wiedereinstieg #berufsorientierung #existenzgrĂŒndung #gleichstellung #chancengleichheit

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„Du verdienst MEHR“

„Du verdienst MEHR“

„Du verdienst mehr“ ist der Titel eines 90-sekĂŒndigen Videos. Mit einem Augenzwinkern erzĂ€hlt es die Geschichte von Frau Roth, die nach der Familienzeit wieder in den Beruf einsteigt – und dabei unter ihren fachlichen wie auch finanziellen Möglichkeiten bleibt. Das Ministerium fĂŒr Finanzen und Wirtschaft will mit diesem Film Frauen ermuntern, sich beim beruflichen Wiedereinstieg beraten zu lassen oder sich wĂ€hrend der Familienzeit weiter zu bilden.

Die Aktion „Du verdienst mehr!“ macht auf das Beratungs- und Coaching-Angebot der Kontaktstellen Frau und Beruf in Baden-WĂŒrttemberg aufmerksam, die Frauen bei der Suche nach einem ihrer Qualifikation entsprechenden Arbeitsplatz unterstĂŒtzen. Um dem regionalen Bedarf besser nachkommen zu können, wurde die Zahl der Kontaktstellen nun erhöht. Zudem gibt es eine neue Service- und Koordinierungsstelle. Damit verfĂŒgt Baden-WĂŒrttemberg ĂŒber ein solch umfangreiches und nachhaltiges Beratungs- und UnterstĂŒtzungsangebot fĂŒr Frauen und die Wirtschaft, wie es kaum ein anderes Land zu bieten hat.

DarĂŒber hinaus wirbt der Film auch fĂŒr das breite Weiterbildungsangebot im Land. Informationen dazu gibt es auf dem Weiterbildungsportal des Landes www.fortbildung-bw.de

Aktion „Du verdienst MEHR!“: www.duverdienstMEHR.info
Landesprogramm „Kontaktstellen Frau und Beruf“: www.frauundberuf-bw.de