Interview mit Franziska Richter, Human Resources, SSC-Services GmbH

Immer wieder gehen wir ins Gespräch mit Frauen in FĂĽhrungspositionen in unterschiedlichen Unternehmen verschiedenster Branchen. Wir stellen ihnen immer die identischen drei Fragen. Diese beschäftigen sich insbesondere mit der Frage „Rolle der Frau“ im jeweiligen Unternehmen. Wir starten diese Reihe mit Franziska Richter, Human Resources, SSC-Services GmbH, Böblingen (IT-Dienstleister).

  1. Liebe Frau Richter, bitte stellen Sie sich kurz vor:

Vielen Dank zunächst noch mal für die Gelegenheit, Impulse zu geben! Ich arbeite seit etwas mehr als fünf Jahren im Bereich Personal bei einem Unternehmen in der IT-Branche. Ich habe in Bonn, Osaka und Tübingen studiert und meinen Masterabschluss in der Empirischen Kulturwissenschaft erlangt. Dort habe ich viel darüber gelernt, wie Menschen in unserer Gesellschaft miteinander kooperieren und unser Zusammenleben funktioniert.

  1. Sie arbeiten bei einem IT-Dienstleister im Bereich Human Resources. Erhalten Sie da auch viele Bewerbungen von Frauen?

Wir bekommen ungefähr gleich viele Bewerbungen von Frauen, wie insgesamt von anderen Gruppen. Es ist uns wichtig, attraktiv für möglichst jede*n zu sein, daher versuchen wir auch  unsere Text- und Bildansprache für vielfältige Menschen zu gestalten.

  1. Was könnte MINT-Berufe für Frauen interessanter machen?

MINT-Berufe sind für jede*n interessant! Die Frage ist eher, wie man das Selbstvertrauen geben kann, sich in diesem Bereich auch eine Karriere aufzubauen. Ich habe das Gefühl, dass es hilfreich ist, wenn Menschen früh Berührungsängste abbauen, z.B. durch Spezialangebote an der Schule wie Schüler-Ingenieursakademien. Den wichtigsten Part spielen Eltern und Lehrer, die ihren Schützlingen zeigen können, wie wichtig MINT-Berufe für die Gestaltung unser aller Zukunft sind.