Frauen stärken, Unternehmen stärken

 

Uschi Schleehuber zieht Zwillinge groß, danach will sie wieder arbeiten – sie lässt sich als Tour Guide am Flughafen ausbilden.

Wie gelingt Frauen ab 45 der berufliche Neustart? Wo können sie sich beraten lassen? Wie können Arbeitgeber Wiedereinsteigerinnen und Chancengleichheit fördern?

Wie Uschi Schleehuber zeigen viele andere Frauen, dass Alter nur eine Zahl ist, wenn es darum geht, berufliche Ziele zu verfolgen und dass Vielfalt und Erfahrung einen wertvollen Beitrag zur Arbeitswelt leisten können. Lesen Sie mehr dazu: Beitrag in der Stuttgarter Zeitung, 9. Februar 2024

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Unser Programm „Mit Coaching zum Erfolg“ startet im im Januar 2024 und April 2024 wieder! Wir sprechen mit der ehemaligen Teilnehmerin Ulrike Lieber ĂĽber Ihre Erfahrungen.

Liebe Frau Lieber, Sie waren Teilnehmerin unseres Programms „Mit Coaching zum Erfolg“. Sehr schön, dass wir Ihnen hierzu einige Fragen stellen dĂĽrfen!

Mit welcher Motivation und mit welchem Anliegen sind Sie in das Programm gestartet?
Auf Empfehlung einer Freundin bin ich auf BeFF und das Programm aufmerksam geworden. Ich wollte meine berufliche Situation reflektieren und meine Kompetenzen, meine Stärken genauer anschauen, eine Art Standortbestimmung durchführen. Dies in einem professionellen Umfeld und mit einer weiblichen Coach, am besten in einer Gruppe von Frauen, die ähnliche Fragen und Themen haben.

Wovon haben Sie besonders profitiert?
Besonders profitiert habe ich von den Gruppenterminen mit all den unterschiedlichen Elementen und Übungen. Der Austausch mit den Teilnehmerinnen hat mir Impulse gegeben und im Einzelcoaching mit Monika Nill konnte ich meine ganz persönlichen Themen beleuchten und mich mit meinen beruflichen und privaten Werten und Zielen auseinandersetzen. Klar bedeutet es Zeitaufwand und hieß auch mal was zu entdecken, was noch etwas im Schatten liegt. Doch es hat mich ermutigt, mich beruflich zu verändern und ich war erfolgreich.

Würden Sie das Programm weiterempfehlen – wenn ja, warum?
Oh ja, immer wieder. Es ist einfach eine Bereicherung! Die Vernetzung untereinander ist wichtig, unterstützend und die Begleitung, die Anregungen und die langjährige Erfahrung von Monika Nill eröffnen neue Sichtweisen und Möglichkeiten. Auch über einen längeren Zeitraum den eigenen Fragen nachgehen zu können, finde ich sehr gelungen. Weiter so BeFF!

Vielen Dank für das Interview und die persönlichen Einblicke, liebe Frau Lieber!

⏰  Programmstart ist am 27.04.2024 und für Kurzentschlossene, die am 20.01.2024 beginnen möchten, rufen Sie uns am besten an. Details zum Programm finden Sie hier.

➡️  Bei der Info-Veranstaltung zum Programm „Mit Coaching zum Erfolg“ am 13.02. erhalten Sie detaillierte Infos zum Programm und Sie lernen die Coach und Trainerin Monika Nill kennen, der Sie Ihre individuellen Fragen stellen können. Anmeldung über diesem Link.

Wir freuen uns auf Sie!

 

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Quereinstieg in die IT – im Interview mit Julia Loza Roger

Julia, du hast in unserem Format „100 Minuten! IT ĂĽber das Quereinsteigenden das Programm „Future in IT“ der Bechtle AG vorgestellt.

?Wie kam es zu dem Programm fĂĽr Quereinsteigende?
Der Fachkräftemangel ist in der IT-Branche besonders stark zu spüren. Im vergangenen Jahr blieben laut Bitkom allein in Deutschland über 130.000 Stellen für IT-Fachkräfte unbesetzt. Ein Trend, der sich angesichts des demografischen Wandels und der digitalen Transformation voraussichtlich noch weiter zuspitzen wird und auf den wir mit nachhaltigen Lösungsansätzen reagieren wollten.

Bei Bechtle gibt es seit Jahrzehnten erfolgreiche Quereinsteigende auf allen Hierarchieebenen. Selbst einige unserer Geschäftsführenden sind als Quereinsteigende in die IT gestartet. Wir sahen daher die Chance, Quereinsteigenden systematisch einen Zugang in die IT-Branche zu ermöglichen und sie bei ihrer Entwicklung auf vielfältige Art und Weise zu unterstützen.

Welche Chancen siehst du fĂĽr Frauen als Quereinsteigerinnen in die IT. Hat sich Bechtle dazu Ziele gesetzt?
Uns ist es wichtig, Diversität im Unternehmen zu fördern. Quereinsteigerinnen punkten hier gleich doppelt, nämlich in Bezug auf Branchen-Diversität und in Bezug auf Gender-Diversität. Der Gender-Shift gehört nicht umsonst zu den großen Megatrends, die das Zukunftsinstitut identifiziert hat. Der Fachkräftemangel wird zukünftig vermutlich die Chancen von Frauen, einen Quereinstieg in die IT zu meistern, weiter verbessern. Wir freuen uns über jede mutige Frau, die sich für einen Quereinstieg bei uns entscheidet und sind stolz darauf, dass wir in einem unserer Programmdurchläufe bereits eine Frauenquote von 43 % realisieren konnten.

Wie sind die Erfahrungen bereits jetzt mit Frauen im Programm?
Unsere Erfahrungen mit Frauen im Quereinsteigenden-Programm sind durchweg positiv. Sie fühlen sich im Programm optimal gefördert und sind hierfür sehr dankbar. Umgekehrt freuen sich auch unsere Kolleg*innen über die Quereinsteigerinnen. Wir bekommen regelmäßig das Feedback von den Führungskräften, dass unsere Quereinsteigerinnen einen wirklich tollen Job machen. Das macht uns natürlich stolz und zeigt, dass wir mit dem Programm auf einem guten Weg sind.

Vielen Dank, Julia – auch fĂĽr das Mut machen ? zum Quereinstieg in die IT ? …!

„100 Minuten IT“ ist eine jährliche Veranstaltung der Kontaktstellen Frau und Beruf in Baden-Württemberg und Digital Media Women e.V.

„Wie Algorithmen und KI unser Leben bestimmen und was wir darĂĽber wissen sollten“ – im Gespräch mit Manuela Rukavina

Manuela Rukavina ist Soziologin, systemische Coach und Anwenderin der positiven Psychologie.

Liebe Manuela, „Wie Algorithmen und KI unser Leben bestimmen und was wir darüber wissen sollten“ war Dein Thema bei unserem Format „100 Minuten IT“.

Wie geht es dir damit, dass Digitalisierung und KI mittlerweile so gut wie alle Lebensbereiche umfasst?
Ich finde es tatsächlich sehr spannend, was da gerade passiert. Natürlich weiß ich, dass wir bei diesem Thema auch immer vorsichtig sein müssen. Aber ich glaube, dass KI und Transformation auch viel Gutes und Entlastung bringen wird. Ich persönlich bin da mit großer Neugier und Interesse unterwegs.

Mit welchen Risiken müssen wir uns als Frauen befassen und welche kritischen Fragen müssen wir stellen, damit wir am Ball bleiben und „mitmischen“ können?  

Wir mĂĽssen sprechfähig werden/bleiben. Wir tun gut daran, uns mit diesem Thema immerhin so zu beschäftigen, dass ich weiĂź, was ein Algorithmus ist und was zum Beispiel ChatGPT. Nur wenn ich der groben Spur nach weiĂź, um was es geht, kann ich mich einbringen. Ich erlebe viele Frauen, die sich dem Thema völlig verweigern. Kann man machen – dann gestaltet man aber auch nicht mit. Eines der Risiken ist nämlich, dass vor allem Männer diese Themen weiterentwickeln – mit ihrer Perspektive, ihren Bedarfen und ihren Anforderungen. Ein zweites Risiko sind immer die Daten. Algorithmen brauchen Daten. Immer. Und es wird viel zu selten geprĂĽft, ob die Daten z. B. diskriminierend sind. Da mĂĽssen wir höllisch aufpassen, dass Diskriminierungen nicht weiter fortschreiten und sich sogar verschärfen, weil keiner mehr weiĂź, wie der Algorithmus die Daten verarbeitet hat.

Wo liegen die Chancen? Wie können wir sie nutzen?
Die Chancen liegen darin, dass wir mit gut programmierten Algorithmen z.B. Diskriminierung aktiv minimieren oder abschaffen könnten. Eine weitere Chance ist, uns im Arbeitsalltag durch KI besser und vielfältiger unterstĂĽtzen zu lassen (nicht ersetzen zu lassen!). Wenn sich Systeme verändern, bieten sie auch immer Menschen eine Chance, sich nochmal neu zu positionieren. Ich weiĂź, dass viele bei dem Gedanken daran allein schon Stress empfinden – ich empfinde es aber auch als Chance. KĂĽnftig werden andere Kompetenzen als bisher in der Arbeitswelt zählen und da sehe ich eine groĂźe Chance fĂĽr Frauen.

Vielen Dank, Manuela für den Input und die Impulse! Wir vertiefen das Thema in den weiteren Veranstaltungen mit dir. Infos hierzu im nächsten Newsletter.

„100 Minuten IT“ ist eine jährliche Veranstaltung der Kontaktstellen Frau und Beruf in Baden-Württemberg und Digital Media Women e.V.

 

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„Mythos KI – Chancen und Risiken fĂĽr Bewerber*innen“ – im Gespräch mit Roanne Yee

Roanne, „Mythos KI – Chancen und Risiken fĂĽr Bewerber*innen“ war dein Thema bei unserem Format „100 Minuten IT“.

88 % der Unternehmen weltweit nutzen KI in der Personalabteilung. Wie siehst Du das als Recruiterin? Sollten wir uns Sorgen machen, weil wir (noch) nicht wissen, worauf wir bei einer Bewerbung heute achten sollten?
Wir müssen uns keine Sorgen machen, wenn wir uns mit diesem Trend auseinandersetzen und uns mit den gängigen Tools vertraut machen. Letztendlich nutzen wir KI tagtäglich im Leben, ohne sie überhaupt zu bemerken.

Welche Möglichkeiten/Tools nutzt du als Recruiterin bei der Suche nach Mitarbeiter*innen und warum?
Ich nutze LinkedIn und Xing, um aktiv Talente zu suchen, die zu unseren Stellen passen. Sie sind nicht unbedingt auf Jobsuche und möglicherweise nicht an einem Jobwechsel interessiert, aber ich baue damit parallel mein Talentnetzwerk auf. Auch andere Social-Media-Kanäle wie Instagram oder Facebook kommen ins Spiel, um Stellenanzeigen zu schalten oder auch geeignete Kandidaten aufzuspüren.

Welche Tipps gibst du uns, damit wir unsere Chancen als Frauen bei der Bewerbung optimal nutzen?
1) Optimiert euren Lebenslauf für ein Bewerbermanagement-Tool (CV Parsing)! Legt nicht den Schwerpunkt auf blumige Softskills, sondern auf konkrete Fähigkeiten/Kenntnisse und nutzt Schlüsselwörter aus den Stellenanzeigen in eurem Lebenslauf.
2) Nutzt KI-Tools wie ChatGPT, um eure Bewerbungsunterlagen zu optimieren.
3) Baut euer Netzwerk auf und lasst euch von anderen Frauen inspirieren und unterstĂĽtzen!

Vielen Dank, Roanne fĂĽr diese wichtigen Einsichten.

Wir sehen uns ja bald wieder ? und zwar am 12.09. zum Mittagsimpuls: Social Media-Bewerbung meistern: Erfolgreich durchstarten auf LinkedIn, Facebook, Instagram & Co.

„100 Minuten IT“ ist eine jährliche Veranstaltung der Kontaktstellen Frau und Beruf in Baden-Württemberg und Digital Media Women e.V.